Der Wandel in der Musik

In der Musikwelt hat sich in den letzten Jahre sehr viel geändert. Künstler verdienen Ihr Geld nicht mehr mit CD verkäufen, sondern mit Konzerten oder bei Spotify, Amazon oder Apple Musik. Die Kunden müssen Musik nicht mehr besitzen, sonder es reicht Sie verwenden zu dürfen. Die LPs sind zurück in den Geschäften. Veränderungen die wir noch vor 20 Jahren so nicht vermutet hätten. Die Nutzung von Streaming Diensten hat die CD fast völlig verdrängt. 2,1 Mio Platten wurden von Januar bis September 2016 in Deutschland verkauft. Das entspricht einem Plus von 50% zum Vorjahreszeitraum und die Tendenz ist weiter steigend. Aktuell werden mehr Schallplatten verkauf wie in den 1980er Jahren.

Viele Künstler starten Ihre Karriere online. Hier nur einige Beispiele von erfolgreichen Künstlern die im Netz begangen: Lily Allen startet 2005 unter anderem mit „Nan, You’re A Window Shopper“ auf MySpace Ihre Karriere. „The Weeknd“ veröffentlichte 2010 auf YouTube Songs wie„Loft Music“. Adele starte Ihre Karriere bei MySpace. 2007 wurde Justin Bieber durch YouTube erfolgreich. MTV und Viva heißt heute YouTube, die Macher der Stars kamen in den 1990ern aus dem TV heute werden neue Stars online geboren. Somit kann jeder Künstler eine unglaubliche Anzahl von Fans gewinnen ohne riesige Marketing Kampagnen zu starten. Somit wird natürlich auch die weltweite Möglichkeit Musik zu konsumieren unendlich groß. Schülerbands können zu Megastars werden. Formate wie DSDS bringen keine Superstars heraus, weil Sie sich einem gigantischen Wettbewerb am Künstlern stellen müssen. Sparten Musik kann durch Knopfdruck bedient werden und erreichen damit Ihre Zielgruppe. All diese Möglichkeiten waren vor einiger Zeit noch undenkbar.

Viele Künstler entscheiden sich gegen eine Mitgliedschaft bei der GEMA. Die GEMA überwacht welche geschützten Titel wann und wie oft gespielt werden, aus dieser Meldung rechnen sich die Tantiemen der Künstler. Soweit die Theorie. Das GEMA Abrechnungssystem Pro berücksichtigt die öffentlich rechtlichen Stationen und einige private Anbieter. Ein Veranstalter eines Konzertes muss aber auch eine Playlist erstellen, ob diese dann richtig ist….Somit liegt auf der Hand, dass die großen Künstler noch mehr des Topfes erhalten, da es für viele kleine Veranstalter zu aufwendig ist passende Playlisten zu führen. Somit könnte die Vermutung aufkommen, dass kleine Bands die Ihr eigene Musik spielen nicht so berücksichtigt werden, wie die Künstler die in den öffentlich rechtlichen Radiostationen laufen. Dies ist kein Fehler oder Bevorzugung der GEMA, sondern eine Transparenz die bei der Vielzahl von Veranstaltungen und WEB Radios etc. nicht zu überschauen ist.

Diese Beispiele sollen klar machen, dass Gema Freie Künstler nicht über minderwertige Musik verfügen sondern einen anderen Weg für sich bevorzugen. Sound Experts bietet Ihnen beide Möglichkeiten, Sie als Kunde haben somit die Wahl Gema Freie Musik oder Gema Pflichtige. Auf unserer Homepage haben wir einige ausgesuchte Tracks für Sie bereitgestellt.

Mark Sellmann

Unser Geschäftsführer und Visionär verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Musikindustrie.

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